Krozairs of Kregen


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Das Wesen des Mastiffs

In der Literatur findet man vielfältige Angaben und Vermutungen der jeweiligen Schriftsteller über sein vor Jahrhunderten gelebtes Leben. Wir wollen uns hier nicht in Vermutungen ergehen sondern nur Fakten da legen. Der Mastiff stammt aus England und ist in seinem Wesen typisch english. Man könnte den Satz benutzen das die Engländer korrekt und kontrolliert sind und man nur gelegentlich ein Aufflackern privater Gedanken entdeckt, in einer in sich ruhenden Persönlichkeit.Dieses gilt auch für den Mastiff. Er verkörpert all die Verlässlichkeit von Old England, er ist tolerant und recht schwer zu reizen. Im alten Standard steht, der Mastiff solle eine Kombination von Größe, Gutartigkeit, Mut und Sanftmut sein. Der typische Mastiffausdruck zeigt äußerstes Selbstvertrauen, gepaart mit hoheitsvoller Würde.

Was wir Mastiffbesitzer zurecht für unsere Hunde in Anspruch nehmen, ist, dass sie gutartig sind, insbesondere in ihrem häuslichen Umfeld. Ein Mastiiff mit seinen Proportionen wäre mit Sicherheit ziemlich unpassend in einem Haushalt, wenn er nicht gutartig wäre.Nach den gesammelten Erfahrungen von Mastiffbesitzern auf der ganzen Welt, gehört der Mastiff zu den problemlosesten Hunderassen, man kann ihm uneingeschränkt vertrauen. Seine Gutartigkeit ist in der heutigen Zeit ein besonders wichtiger Vorteil. Man sieht ihn allgemein als guten Wachhund an, da bereits der Anblick eines Mastiffs ausreicht, unerwünschte Besucher vom Haus fern zu halten. Wenn er mit Kindern aufgezogen wird, und diese rechtzeitig angewiesen wurden, wie man Hunde behandelt ,zeigt der Mastiff eine natürliche Zuneigung zu Kindern und hat offensichtlich Spaß an ihrer Gesellschaft.

Man kann dieser Rasse eine 98% Gutartigkeit attestieren auch seine Sanftmut verdient ein 98% Gütesiegel.

Ob seine Sanftmut angeboren ist, oder es ihm einfach zu viel Mühen erfordert, anderen gegenüber nicht sanftmütig zu sein, und die Mastiffs sich einfach solchen Mühen nicht unterziehen mögen oder sie sich selbst als Riesen empfinden, und vieleicht deshalb, scheint es ihnen am besten zu sein, Angreifer zu ignorieren.Diese Sanftmut wird ihm wohl in der Nachkriegszeit das Leben gerettet haben, denn seine Besitzer waren durchaus ältere Bürger denen es sicher schwer gefallen wäre, einen Mastiff mit seinen Proportionen zu führen wenn dieses Tier nicht sanftmütig gewesen wäre.

Ein Charakteristikum der Mastiffs ist die Gleichgültigkeit gegenüber jedermann außerhalb der eigenen Familie. Aber innerhalb der Familie haben diese Hunde einen angeborenen Wunsch sich einzufügen und zeigen außerordentliches Bedauern, wenn sie feststellen, dass sie irgendetwas Unerwünschtes angerichtet haben.

Dazu muß gesagt werden dass wir von einem Hund immer nur soviel zurück bekommen, wie wir bereit sind, in den Aufbau einer engen Beziehung zu investieren. Wird er von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen, kann sich nie eine enge Bindung zwischen Hund und Besitzer entwickeln. Er hat eine einmalige Veranlagung zur Loyalität.

Quellen Angabe:
Molosser von Walt Weisse, Kynos Verlag,
Das grosse Molosser Buch von Douglas Oliff, Helga Fleig, und Dieter Fleig, Kynos Verlag
Alles über Molosser und die Kampfhundelüge von Roswita Hirsch-Reiter, Miramonte Verlag
Molosser Welt - Vostellung 8 molossoider Hunderassen von Roswita Hirsch-Reiter, Miramonte Verlag

Standard
Dez. 27, 2008 von FCI Standard Nr 264

ÜBERSETZUNG  : Frau Isolde Schmidt, Club für Molosser e.V. 

URSPRUNG : Grossbritannien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL-STANDARDES  : 06.03.07

VERWENDUNG : Schutz- und Wachhund.

KLASSIFIKATION FCI:

Gruppe 2:   Pinscher und Schnauzer-Molossoide-Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.
Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde.
Ohne Arbeitsprüfung. 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :  Der Kopf bietet in seinem allgemeinen Umrissen aus jedem Blickwinkel ein quadratisches Erscheinungsbild. Breite ist höchst erwünscht, sie soll im Verhältnis zur Gesamtlänge von Kopf und Vorgesicht 2 : 3 betragen. Der Körper ist massiv, breit, tief, lang und mächtig gebaut und steht auf weit auseinander gestellten, senkrechten Läufen. Die Muskeln zeichnen sich klar ab. Grösse ist sehr erwünscht, wenn sie mit Qualität verbunden ist. Höhe und Substanz sind wichtig, vorausgesetzt, beide Merkmale stehen im Richtigen Verhältnis zueinander. Gross, massiv, kraftvoll, ebenmässig, festgefügtes Gebäude.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Eine Kombination von Erhabenheit und Mut. Ruhig, liebevoll zu seinen Besitzern, aber fähig sie zu beschützen.

KOPF :

OBERKOPF :
Schädel : Der Schädel ist breit zwischen den Ohren, die Stirn ist eben, aber mit Falten versehen, wenn die Aufmerksamkeit des Hundes erregt wird. Brauen leicht hochgezogen. Schläfen- und Backenmuskulatur gut entwickelt. Der Bogen quer über den Schädel zeigt eine abgeflachte Rundung mit einer Zwischen den Augen liegenden und bis zur halben Sagitalnaht hinausreichende Furche.

GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Nase breit, mit – von vorne betrachtet – weit geöffneten Nasenlöcher; im Profil ist die Nase eben (nicht aufgeworfen).
Fang : Der Fang ist kurz, breit unter den Augen, fast gleichbleibend breit bis zur Nasenspitze, stumpf und quadratisch geschnitten. So bildet er mit dem Nasenrücken einen rechten Winkel, enorme Tiefe von der Nasenspitze zum Unterkiefer. Fanglänge im Verhältnis zur Gesamtheit von Schädel und Vorgesicht wie 1 : 3. Fangumfang (gemessen in der Mitte zwischen Augen und Nasenspitze) im Verhältnis zum Kopfumfang (vor den Ohren gemessen) wie 3 : 5.
Lefzen : Lefzen in stumpfem Winkel von der Nasenscheidewand ausgehend, leicht hängend, so dass ein quadratisches Profil entsteht.
Kiefer / Zähne : Unterkiefer breit. Fangzähne gesund, kräftig und weit auseinanderstehend. Scheren-/Zangengebiss oder leichter Vorbiss. Untere Schneidezähne niemals sichtbar bei geschlossenem Fang.
Augen : Klein, weit auseinander gesetzt, Abstand zwischen den Augen mindestens 2 Augenbreiten. Stop zwischen den Augen deutlich, jedoch nicht zu abrupt. Augenfarbe haselnussbraun, je dunkler, desto besser. Nickhaut nicht sichtbar.
Ohren : Klein, fühlen sich dünn an, weit auseinander am höchsten Punkt zu beiden Seiten des Schädels angesetzt, so dass die Linie quer über den höchsten Punkt des Schädels weitergeführt wird. Flach und dicht an den Wangen anliegend wenn  der Hund entspannt ist.

HALS : Leicht gewölbt, mässig lang, sehr muskulös. Umfang etwa 2,5 bis 5 cm weniger als der Umfang des Kopfes, gemessen vor den Ohren.

KÖRPER :
Rücken und Lenden : Rücken und Lendenpartie breit und muskulös, flach und sehr breit bei den Hündinnen, leicht gewölbt bei den Rüden.
Lenden :
Kruppe :
Brust : Brust breit, tief und gut zwischen den Vorderläufen gelagert. Rippen gewölbt und gut gerundet. Hinter Rippen tief und weit zu den Hüften zurückreichend. Brustumfang etwa 1/3 mehr als die Schulterhöhe.
Bauch : Flanken äusserst tief.

RUTE : Hochangesetzt, bis zu den Sprunggelenken reichend oder ein wenig länger. Breit am Ansatz und zum Ende hin in einer Spitze auslaufend. In Ruhestellung gerade herabhängend und in der Erregung mit nach oben gerichteter Spitze gebogen. Die Rute darf nicht über die Rückenlinie erhoben getragen werden.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Läufe gerade, stark und weit auseinandergestellt. Starke Knochen.
Schultern und Oberarm : Schulter und Oberarm leicht schräg. Schwer und muskulös.
Ellenbogen : Ellenbogen parallel zum Körper.
Vordermittelfuss : Gerader Vordermittelfuss.

HINTERHAND : Breit und muskulös.
Unterschenkel : Gut entwickelte Unterschenkel.
Hintermittelfuss : Sprunggelenke gut gewinkelt, breit gestellt und im Stand und in der Bewegung gerade.

GANGWERK : Kraftvoll, mühelos raumgreifend.

HAARKLEID

HAAR : Kurz, anliegend, nicht zu fein an Schultern, Hals und Rücken.

FARBE : Apricot-braun, silber-braun, rehbraun oder dunkelbraungestromt, auf jeden Fall sollten Fang, Ohren und Nase schwarz und die Augen schwarz umrandet sein, wobei sich das Schwarz zwischen den Augen nach oben ausbreitet.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes.

SCHWERE FEHLER:

  • Sichtbare Schneidezähne bei geschlossenem Fang.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER:

  • Aggressiv oder ängstlich.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

 

Links

Hier finden sie Links zu anderen Seiten rund um den Hund bzw. Mastiff:
.www.dandylionmastiffs.addr.com from Debby Linzy
www.dralionmastiffs.com from Jen Kashuba
www.hugedogge.dk
from Birte Christoffersen
.www.sherwoodmastiffs.com from Sherry Deans

Old English Mastiff Club Deutschland (OEMCD e.V.)
Molosserclub Schweiz
Old English Mastiff Club of England (OEMC)
French Mastiff Club
Redwood Empire Mastiff Club (REMC)
Mastiff Club of America, Inc. (MCOA)
Information about the Finnish Mastiff Club
Old English Mastiff Club Schweiz

http://www:tieranzeiger.at/hunde

http://www.haustiere-info.de/

http://www.eurobreeder.com

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